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Feministische Kämpfe – Im Spannungsfeld von Klasse, Rassismus und Imperialismus

Nicht erst seit den sexistischen Übergriffen in Köln im Januar diesen Jahres werden Errungenschaften der Frauenbewegung seitens der Herrschenden und der Neuen Rechten repressiv und rassistisch gegen das ,,Fremde“ gewendet. Seitdem die Bush-Administration mit dem Angriffskrieg auf Afghanistan 2001 den ,,War on Terror“ startete, ist hierzulande und in der gesamten westlichen Welt, eine repressive und rassistische Kampagne gegen den Islam und die arabische Welt, seit der Zunahme der Fluchtbewegung auch gegen Geflüchtete allgemein ins Rollen gekommen. Der im Mainstream angekommene reformorientierte Feminismus ist zum Stichwortgeber für reaktionäre Politiken geworden, sei es zur Rechtfertigung imperialistischer Aggressionen, rassistischer Gesetzgebungen und Kampagnen, oder gar als Feigenblatt der Neuen Rechten, wenn es um ,,ihr“ Abendland geht. Zeit um über die Aktualität einer revolutionären, antirassistischen und internationalistischen Perspektive im Feminismus ins Gespräch zu kommen.

Wie gestaltet sich das Patriarchat heute? In welchem Zusammenhang steht die Unterdrückung der Frau mit der Klassengesellschaft? Wie wird die gesellschaftliche Debatte um Sexismus (nicht) geführt? Wie könnte sich eine revolutionäre feministische Bewegung organisieren? Was kann gegen reaktionäre Vereinnahmungsversuche feministischer Errungenschaften gestellt werden? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden.

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AB 18 Uhr gibt es VOKÜ / Getränke

Ab 19 Uhr beginnt die Veranstaltung

Internationales Zentrum Frankfurt – Koblenzerstr. 17 – 60327 Frankfurt