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Die Faschisierung des Subjekts

Über die Theorie des autoritären Charakters und Heideggers Philosophie des Todes

Die radikale Rechte wird oft pauschal als faschistisch analysiert. Doch von dieser radikalen Rechten und von autoritären Bewegungen unterscheidet sich der Faschismus nicht zuletzt durch seinen Vernichtungswillen. Um die Erfolge der radikalen Rechten – damals wie heute – zu verstehen, gilt es allerdings, sich gerade über die spezifischen Allianzen zwischen beiden Aufschluss zu verschaffen.

Emanuel Kapfinger untersucht diese Fragen in seinem kürzlich erschienen Buch „Die Faschisierung des Subjekts“, indem er die Analysen des Instituts für Sozialforschung aus dessen marxistischer Zeit der 1930er und 40er Jahre aktualisiert. Indem er darlegt, wie Autoritarismus und Faschismus zwei reaktionäre Reaktionsweise auf die multiple Krise der kapitalistischen Gesellschaft sind, trägt er auch zur Einschätzung der gegenwärtigen radikalen Rechten bei.

Dienstag ∙ 19. Oktober 2021 ∙ 19:00 Uhr, Internationales Zentrum, Koblenzer Straße 17, Frankfurt

Veranstalter*innen: Internationales Zentrum, Gruppe Aurora und ­Mandelbaum-Verlag

Eine Veranstaltung im Rahmen der Gegenbuchmasse