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Vortrag: Faschisierung in der Ukraine

ls sich Anfang des Jahres 2014 die Proteste auf dem Kiewer Maidan zuspitzten, wurde von Tag zu Tag deutlicher, dass zunehmend neofaschistische Kräfte das Kommando vor Ort übernahmen.

10175081_228175584045778_718045657458939262_nDer „Rechte Sektor“, die Swoboda und ihr bewaffneter Arm C 14 beherrschten die Straße. Vor und nach dem Putsch gegen die Regierung Janukowitsch war der Maidan wie ein „Heerlager“, schrieb die Journalistin und Antifaschistin Susann Witt-Stahl aus Kiew: „Überall stehen behelmte und vermummte Kämpfer in voller Montur, ausgerüstet mit Eisenstangen und Baseballschlägern. Nicht wenige von ihnen tragen Pistolen und Revolver.“

Siempre Antifa Frankfurt und die Junge-Welt-Initiative Frankfurt laden Susann Witt-Stahl ein, um gemeinsam folgende Fragen zu behandeln:

Was hat es mit den an der Regierung beteiligten Parteien auf sich? Sind das demokratische Parteien, so wie es uns die Bundesregierung und die hiesigen Medien weismachen wollen? Wie sieht es mit der faschistischen Bewegung in der Ukraine aus?
Welche Ideologien sind vertreten, welche Feindbilder werden reproduziert, wie sind die Faschisten organisiert? Welche Konsequenzen hat es für die Bevölkerung und insbesondere für die antifaschistische Bewegung in Deutschland, wenn die Bundesregierung und die Medien offen und unverhohlen die faschistischen Kräfte unterstützen oder relativieren?

Vor dem Hintergrund der Erstarkung neofaschistischer und rechter Parteien und militanter Organisationen in ganz Europa und der steigenden Zahl rassistischer Übergriffe im letzten Jahr in Deutschland, wollen wir uns auch fragen wie eine antifaschistische Antwort auf diese Gesamtsituation aussehen kann

29.04.2014 – 19:00 –

Internationales Zentrum Frankfurt

Koblenzerstr. 17 – Gallus / Frankfurt