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Unsere Stadt – Unsere Regeln – #NOPEGIDA Jeden Montag!

In Frankfurt versuchen PEGIDA und Nazis Hand in Hand zu demonstrieren. Seit Wochen stehen sie jeden Montag auf der Hauptwache und wollen ihren menschenverachtenden Hass auf den Islam und gegen Flüchtlinge verbreiten: „Freie Wähler“, AfD, NPD, „Nationale Sozialisten Rhein-Main“, „Identitäre“, die völkischen Nazis aus dem „Freien Netz Hessen“ sowie Islamhasser des Netzwerks „Politically Incorrect“ und um die „Pädagogin“ Heidemarie Mund.

Sie hetzen gegen „den Islam“ und Flüchtlinge und meinen damit unsere Kolleginnen und Kollegen, unsere Nachbarn, Freunde, Mitschülerinnen und Mitschüler. So wollen sie die Frankfurter Hauptwache zu einem „Platz für Rassismus“ machen. Das dulden wir nicht. Darüber diskutieren wir nicht. Dem treten wir entschlossen und gemeinsam entgegen. Unser Ziel ist, dass sich viele Menschen dem Protest gegen Pegida anschließen und zeigen, dass sie keine rassistische Hetze wollen. Wir wollen dem Hass von Pegida unser solidarisches Zusammenleben entgegenstellen. Wir wenden uns an die Bevölkerung Frankfurts und wünschen uns, dass die Hauptwache zu einem Platz der internationalen Solidarität und der Freundschaft wird.

Wir wollen in einer Gesellschaft der Gleichberechtigung, der Solidarität und des Friedens leben. PEGIDA will das Gegenteil. PEGIDA nutzt der Propaganda von Krieg, Ungleichheit, dem Abbau demokratischer und sozialer Rechte: Niedriglohnpolitik und Sozialabbau, Aufrüstung und Militarisierung, Sicherheitshysterie und Überwachung , die im Interesse der Reichen und der Unternehmer betrieben wird. Sie führt bei immer mehr Menschen zu Unsicherheit und Existenzangst.

Wer meint, an niedrigen Löhnen und Renten seien „die Ausländer“ schuld, ist nur zu feige, zu bequem oder zu unwissend, sich mit den Unternehmern anzulegen und schimpft stattdessen lieber auf „die Muslime“; wer gegen Flüchtlinge hetzt, unterstützt damit die menschenverachtende und tödliche Praxis der FRONTEX an den Außengrenzen der EU und trägt zu einem Klima bei, in dem jetzt immer öfter Unterkünfte von Flüchtlingen oder islamische Einrichtungen angegriffen werden; wer „Islamisierung des Abendlands“ schreit, dient der Kriegspropaganda und der Überwachungshysterie der Herrschenden und ihres Staats. Wir haben gute Gründe, den Sicherheitsorganen dieses Staats nicht zu trauen. Die Polizei stellt sich immer wieder auf die Seite von PEGIDA. Ohne ihren Schutz könnte sich dieses Grüppchen von Nazis und Rassisten gar nicht erst versammeln. Diese Verbindung kennen wir Seit langem: Vom Oktoberfestanschlag in München 1980 über die rassistischen Pogrome in den 1990er Jahren bis zum Nationalsozialistischen Untergrund, den es ohne Polizei und Verfassungsschutz sowie deren politische Rückendeckung bis hinauf ins Bundeskanzleramt nie hätte geben können.

PEGIDA duldet in Frankfurt und anderen Städten bewusst die Anwesenheit offener und bekannter Nazis in ihren Reihen , auch wenn sie das öffentlich leugnen. Wir verstehen die Aufmärsche von PEGIDA deshalb mit guten Gründen als Ansammlung von Rassist_innen und Nazis. Öffentliche Auftritte von Nazis und ihren Bündnispartnern erfordern Aktionen des zivilen Ungehorsams und des Widerstands. An die Bevölkerung Frankfurts, an alle Antifaschistinnen und Antifaschisten appellieren wir: lasst den Worten Taten folgen! Helft mit, PEGIDA zu blockieren!

  • Faschismus kann sich nicht auf „Meinungsfreiheit“ berufen.

  • Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda.

  • Darum stehen wir gemeinsam, Schulter an Schulter gegen den Faschismus. Und das wollen und werden wir so oft tun, bis PEGIDA aufgibt.

Kommt mit uns an die Hauptwache, jeden Montag, ab 17:00 Uhr.

Infos unter: