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Wir vergessen nie – Zum 14. Todestag Carlo Giulianis

Hunderttausende haben im Juli 2001 in Genau gegen den dort stattfindenden G8 Gipfel protestiert. Einer von ihnen, Carlo Giuliani, wurde am 20.07.2001 von einem Polizeibeamten erschossen. Am 22.7. stürmte die Polizei eine Schule und misshandelte die dort Schlafenden schwer. Die Antiglobalisierungsbewegung die die Proteste trug, war eine internationale und eine massenhafte. Sie stand gegen die kapitalistische Barbarei und wollte das Treffen der Herrschenden nicht kritiklos hinnehmen.

carlogiulianiDie Schüsse auf Carlo und die Misshandlungen waren die Antwort der herrschenden Klasse auf die massenhaften Proteste. Sie zeigen, wie der Staatsapparat die verschiedenen Formen und Mittel der Repression einsetzt. Bei kleineren Protesten genügen subtile Methoden. Wird der Widerstand massenhaft, wird er blutig niedergeschlagen. Hinter der Fassade des bürgerlichen Rechtsstaates aber verbirgt sich immer ein nacktes Gewaltverhältnis.

Gemeinsam mit Giuliano Giuliani, dem Vater des Ermordeten, möchten wir die Ereignisse von damals beleuchten und einen Ausblick geben.

Wir vergessen nie – Der Kampf geht weiter!

Sonntag, 18.10.2015 | 19:30 Uhr | Internationales Zentrum

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